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Veranstaltungskalender

Mittwoch, 25.03.2026 , 18:00 Uhr

Schlosskino: "Affaire Blum"


Szene aus dem Film „Affaire Blum“ (1948). BArch, FilmSg 1 Bild-241-01.

Beschreibung

Am 25. März 2026 zeigt das Revolutionsmuseum der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte Rastatt ab 18:00 Uhr den DEFA-Spielfilm „Affaire Blum“ (1948). Das Schlosskino findet begleitend zur Sonderausstellung „Ein Leben für Recht und Republik. Ludwig Marum (1882-1934)“ statt und zeigt historische und moderne Filme, die die in der Sonderausstellung behandelten Zeitabschnitte und ihre Rezeption in der Filmkunst bleuchten.

Der Film „Affaire Blum“, der auf dem gleichnamigen Roman von Robert Adolf Stemmle basiert, behandelt die Geschichte des Magdeburger Justizskandals von 1925/26, bei dem der jüdische Fabrikant Rudolf Haas aufgrund falscher Mordanschuldigungen mehrere Monate in Untersuchungshaft festgehalten wurde, und thematisiert den auch im Justizsystem des vornationalsozialistischen Deutschland tief verwurzelten Antisemitismus.

Der jüdische Fabrikant Jakob Blum (gespielt von Kurt Erhardt) wird des Mordes an seinem Buchhalter verdächtigt. Grund dafür sind nicht etwa belastenden Beweise gegen Blum, sondern die rassistische und deutschnationale Einstellung des Untersuchungsrichters, der auch dann noch einen Juden als Täter haben will, als die Beweislast für die Täterschaft eines ehemaligen Freikorpskämpfers erdrückend wird.  Erst einem vom Gerichtspräsidenten aus Berlin gesandter Kommissar ist es möglich, die rassistischen und antisemitischen Strukturen innerhalb des Gerichts zu durchbrechen und die fehlerhafte Beweiskette des Richters zu zerschlagen.

„Affaire Blum“ (SBZ 1948). Regie: Erich Engel, Besetzung: Hans Christian Blech, Gisela Trowe, Arno Paulsen u.a., 106 Min.

 

An den Schlosskino-Tagen bleibt die Erinnerungsstätte durchgehend geöffnet, sodass Interessenten die Sonderausstellung „Ein Leben für Recht und Republik. Ludwig Marum (1882-1934)“ bis zum Filmbeginn besichtigen können.

 

Der Eintritt ist frei!

 

Anmeldung gerne unter erinnerung@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 030 18 665-1133.


Datum: Mittwoch, 25. März 2026, 18:00 Uhr

Ort: Filmsaal der Erinnerungsstätte im Residenzschloss Rastatt (EG, barrierefrei), Herrenstraße 18 (Schloss), 76437 Rastatt

Revolutionsmuseum Rastatt Bundesarchiv – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt

www.bundesarchiv.de/revolutionsmuseum



Veranstaltungsort

Bundesarchiv-Erinnerungsstätte

Bundesarchiv-Erinnerungsstätte
Herrenstraße 18 Residenzschloss
76437 Rastatt
Telefon 030 186651133

Veranstalter

Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte

Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 Residenzschloss
76437 Rastatt