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Veranstaltungskalender

Sonntag, 13.09.2026 , 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Offenes Kantorenhaus und Jüdische Geschichte am Denkmaltag


Kurzbeschreibung

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2026 kann der Dokumentationsraum zur Jüdischen Geschichte in Rastatt im Kantorenhaus von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden.


Beschreibung

Im Ausstellungsraum wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde Rastatts mit einem Schwerpunkt auf der Zeit nach 1900 dokumentiert. Zu sehen sind unter anderem eine topografische Übersicht der Häuser und Liegenschaften jüdischer Eigentümer im Stadtgebiet. Verdeutlicht wird das selbstverständliche Zusammenleben jüdischer und nichtjüdischer Bürger bis in die späten 1920er Jahre. Die Ausstellung thematisiert aber auch die Diskriminierung, Hetze und die tragischen Ereignisse der Deportation und Auslöschung der jüdischen Gemeinde in der Zeit des Nationalsozialismus.

Im Kantorenhaus, das 1906 gemeinsam mit der benachbarten Synagoge erbaut worden war, wohnte der Lehrer und Kantor der jüdischen Gemeinde. Im Gegensatz zur Synagoge blieb das schmucke Jugendstilgebäude des Architekten Ludwig Levi von den Zerstörungen 1938 verschont. 2010 wurde es aufwändig saniert und der Dokumentationsraum eingerichtet.

Der Eintritt ist frei. Ansprechpartner stehen an diesem Tag gerne für Fragen und Informationen vor Ort zur Verfügung.


Blick in den Ausstellungsraum mit Wandtexten und einem hölzernen Hinweisschild "Werola"
Blick in den Dokumentationsraum im Kantorenhaus in Rastatt, Foto: Oliver Hurst

Veranstalter

Stadtmuseum Rastatt


Veranstaltungsort

Kantorenhaus

Kantorenhaus Stadtteilzentrum West
Rastatt-West
Leopoldring 2c
76437 Rastatt
Stadtteilzentrum West